Klinikum Kassel - Erweiterung Chirurgisches Zentrum

Das Chirurgische Zentrum wurde in 4 Bauabschnitten umgebaut und erweitert.
Die neue Eingangshalle im alten Bettenhaus verknüpft die beiden Aufzugsknoten miteinander und ermöglicht eine Ringerschließung der zentralen Funktionsbereiche im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß.
Nach Fertigstellung der neuen Notaufnahme wurde im zweiten Bauabschnitt die Operationsabteilung um 4 Säle mit den dazugehörigen Räumen erweitert. In diesem Bauteil ist auch die Physikalische Therapie mit Bäderabteilung, Fitneßraum und Sauna untergebracht.
Intern ist dieser Baukörper mit seinen geneigten Trapezblechdächern und der vorgehängten, weiß beschichteten Aluminium-Blech-Fassade mit der alten OP-Abteilung und dem Anbau neuen Bettenhaus verknüpft.
Die alte OP-Abteilung wurde im dritten Bauabschnitt bei laufendem Betrieb saniert, mit der Vorgabe, immer 10 OP’s nutzen zu können.
Die neuen Pflegestationen als vierter Bauabschnitt versuchen, die eindeutige Benachteiligung des inneren Betts gegenüber dem Fensterplatz und damit eine unausgesprochene Klassengesellschaft im Patientenzimmer zu vermeiden. Statt die Betten aneinander zu reihen, wurden die Zimmer sind winkelförmig ineinander geschachtelt. Auf diese Weise entsteht für jeden Patienten eine Privatzone. Das flurseitige Bett rückt näher an die Fassade, während der gemeinsame Sitzplatz in der Mitte des Raumes liegt. Alle Zimmer des westlich an das bestehende Bettenhaus anschließenden Flügelbaus haben einen sonnenseitigen Balkon.
Das neue Bettenhaus bildet zusammen mit dem Erweiterungsbaukörper der Operationsabteilung und dem Bestand eine kompakte und in sich überschaubare Klinikeinheit.