Klinik Eichstätt, Sanierung und Erweiterung, Bauabschnitt 1 Erweiterung OP-Bereich und Notfallaufnahme

BA 1 West: 1. Schritt einer Erneuerung und Strukturverbesserung der Operationsabteilung und der zugehörigen Technik im Nordwesten des Bestandes
Die Neuorganisation umfasst im Rahmen des 1. Bauabschnittes einen Teilneubau mit 3 neuen Sälen und Nebenräumen im 1. OG, einschließlich Lüftungszentrale im Stockwerk darüber, sowie den Einbau der Schleusenzone im Bestand. Diese Schleusenzone beinhaltet auch eine separat nutzbare Anbindung an den ersten der drei in Reihe angeordneten OP-Säle, der damit (neben seiner Funktion als einer der aseptischen Säle im Verbund) sowohl als septischer OP nach BG-Richtlinien als auch als ambulanter Saal genutzt werden kann.
BA 1 Ost: Erweiterung der Notbehandlung um eine neue Aufnahmestation und Liegendkrankenhalle, sowie Schaffung von Zentralumkleiden im Nordosten der Klinik
Neue großflächige Zentralumkleiden mit zusammengefassten Sanitärkernen entstehen im teilweise eingegrabenen Erdgeschoss neben den Lager- und Technikräumen des Bestandes, mit eigenem Personaleingang.
Darüber entsteht die direkt neben der Notbehandlung geplante Aufnahmestation mit 8 Plätzen in 2- und 1-Bett-Zimmern mit Nasszellen, zugehörigen Nebenräumen und einem Stützpunkt, der durch die Umgestaltung des Empfangsbereiches (Triage) mit der Leitstelle der Notaufnahme verbunden wird, was flexible Nutzbarkeit und Personalersparnis im Schwerpunkt dieser zentralen Funktionseinheit erlaubt.
Vor der Realisierung der Erweiterung ist ein Teilabbruch des nachträglichen Glasanbaues der administrativen Patientenaufnahme und die Demontage der Fassade sowie weiterer Bestandsbauteile im Eingriffsbereich erforderlich.
Im Vorgriff auf BA 2: Beginn der Baumaßnahmen Umbau, Ergänzung und Neuordnung der Untersuchungs-/ Behandlungsbereiche im 1. Obergeschoss sowie der Ver- und Entsorgungsbereiche im Erdgeschoss des Bestandes, nördlich der zentralen Aufzüge.