Fachklinik Osterhofen, Erweiterung und Teilumbau

Die Fachklinik Osterhofen ist eine spezialisierte Klinik für Amputationsmedizin und multimodale Schmerztherapie.
Die Klinik beabsichtigt aufgrund des gestiegenen Behandlungsbedarfes die Errichtung eines Ersatzneubaues am Ende des bestehenden Ostflügels sowie die Erweiterung der bestehenden Modulstation nach Osten. Hierfür wird vorab ein bestehender Altbau am Ende des Ostflügels abgebrochen.
Planerische Herausforderung war die möglichst harmonische Integration eines zeitgemäßen Erweiterungsbauwerks in den unmittelbar angrenzenden historischen Baubestand. Die Erweiterung des Ostflügels soll trotz Eigenständigkeit die Erscheinung des Gesamtensembles bewahren. Die Dachformen und Struktur des historischen Baubestandes werden aufgenommen und in Flucht fortgeführt. Die Erker der Patientenzimmer übernehmen dabei die Struktur und Materialität aus dem benachbarten Baukörper.
Die Erweiterung im UG wiederholt diese Materialität, belebt durch die schlanke Dachscheibe das Erscheinungsbild im Süden und ermöglicht eine blickgeschützte Ver- und Entsorgung.
Durch ein begrüntes Flachdach kann der Aufsicht auf diesen Bereich Rechnung getragen werden. Das Bauwerk wird werkseitig vorgefertigt und in modularer Bauweise errichtet, dadurch Bauzeit eingespart und die Beeinträchtigung durch Baustellenlärm vor Ort bestmöglich vermieden.
Funktionsbereiche:
OG Ostflügel: Erweiterung der Akutpflegestation für Amputationsmedizin.
EG Erweiterung Modulstation: Der bestehende Modulbau (Baujahr 2012) wird für die Abteilung Schmerztherapie genutzt und in der vorliegenden Planung erweitert.
EG Erweiterung Ostflügel: Med. Aufnahmezentrum, Verwaltung, Information und Service, Seelsorge und Sozialdienst
UG Erweiterung Ostflügel: Prosektur, Erweiterung Physikalische Therapie, Archiv, Umkleiden, Werkstatt, Ver- und Entsorgung, Technik.