Bezirksklinikum Obermain-Kutzenberg, Neubau Somatik und Psychiatrie in 2 Bauabschnitten

Das neue Klinikensemble gliedert sich in einzelne, durch gläserne Brücken miteinander verbundene Baukörper, die die Massstäblichkeit der benachbarten historischen Pavillons wiederspiegeln.
In zweierlei Hinsicht ergänzt das Neue den denkmalgeschützten Gebäudebestand und die gewachsenen historischen Freiräume. In erster Reihe schließen sich Verwaltungsgebäude Haus 19 und das Haus 29 sowie der neue Haupteingang, die Tagesklinik und das Medizinische Versorgungszentrum zu einem engeren Ring um die neue grüne Mitte, in zweiter Reihe die Giebel der Patientenhäuser.
Der Eingangsbaukörper leitet in moderner Architektursprache über zu dem äußeren Ring der Neubauten am Hang.
Die Atmosphäre der Klinik ist in allen Bereichen geprägt durch Wohnlichkeit und Behaglichkeit, durchzogen von natürlichem Tageslicht und vielfältigen Bezügen ins Grüne.
In den Patientenzimmern erhält jeder der Patienten einen ausgestalteten Zimmerbereich. Die gegenüberliegenden Raumwinkel werden so zu individuellen Rückzugsbereichen, dazwischen die Sitzgruppe.
Im zentralen Pavillon befinden sich Empfangsbereich, Serviceeinrichtungen und die klinischen Arztdienste / Ambulanzen, auf der einen Seite flankiert von den vorrangig somatischen Behandlungs- und Pflegebereichen, auf der anderen Seite von den psychiatrischen Pflegebereichen und den vorrangig psychiatrischen genutzten Therapieeinrichtungen.
Auf Zugangsebene / EG befinden sich in kompakter Nachbarschaft ZEA/ZNA mit Funktionsdiagnostik, Röntgendiagnostik und Endoskopie sowie das direkt von außen zugängliche MVZ mit Anbindung an die Untersuchungsbereiche der Klinik.
Auf Ebene der unteren Magistrale / UG 1 befindet sich die OP-Abteilung mit direkten Zugang aus dem Eingangsbereich für Ambulantes Operieren sowie benachbart die Intensivpflege mit ICU und IMC.